Wiesn 2017: A bisserl was zur Einstimmung

Wiesn 2017: A bisserl was zur Einstimmung

Schon etwas unglaublich, aber die Wiesn 2017 steht schon wieder vor der Tür. Oder besser: auf der Theresienwiese. Und da ihr euch vielleicht auch noch eher im Sommermodus als in Oktoberfest-Stimmung befindet, hier ein paar Infos & Zahlen zum Besserwissen und zur Einstimmung. Denn auch wenn wir über die Wiesn manchmal etwas grantln, freuen tun wir uns ja doch a bisserl drauf.


O’zapft is!

Los geht’s am kommenden Samstag mit dem traditionellen Einzug der Wiesn-Wirte, die wie immer auf geschmückten Pferdewagen durch die Stadt auf die Theresienwiese fahren. Angeführt wird der Zug übrigens vom Münchner Kindl. Gestartet wird um 10:45 Uhr in der Josephspitalstraße – das Ziel „Theresienwiese“ immer fest im Blick. Dort angekommen wird Punkt 12:00 Uhr von Oberbürgermeister Reiter der Anstich des ersten Wiesn-Fasses im Schottenhamel Festzelt vollführt. Danach geht sie dann auch wirklich los, die hoffentlich friedliche Wiesn 2017!


Von großen und kleinen Zelten

Rumstehen tut ja so einiges auf der Theresienwiese… insgesamt sind es exakt 16 große und 22 kleine Zelte (Fahrgeschäfte & Co natürlich auch, aber zu denen kommen wir noch). Jeder von uns hat wohl einen bestimmten Zelt-Liebling, findet, dass man das eine Bier wirklich überhaupt gar nicht trinken kann, dass die Musik im einen besser als im anderen Zelt ist und so weiter und so fort. Mei, uns ist das eigentlich völlig egal, aber trotzdem hier unsere drei – wirklich total subjektiven – Lieblingszelte:

Herzkasperlzelt auf der Oiden Wiesn: Wegen der guten Musik, dem richtig guten Essen und weil man gefühlt immer einen Platz bekommt
Schiebl’s Kaffeehaferl: Weil’s man sich da drin wie in einer anderen Welt vorkommt, der Milirahmstrudel hervorragend schmeckt und man hier Wiesn-Besucher trifft, die nicht wegen der Party kommen
Wirtshaus im Schichtl: Weil es hier nicht nur um Enthauptung und Illusion geht, sondern man neben dem Theater auch sehr gut das ein oder andere Weizen trinken und a bisserl tanzen kann

Den Lageplan mit allen Zelten findet ihr hier


Der Umzug

Darf auch nicht fehlen: der Trachten- und Schützenzug durch die Stadt. Wie immer findet er auch in diesem Jahr am ersten Wiesn-Sonntag ab 10 Uhr statt. Los geht’s am Max-II-Denkmal in der Maximilianstraße. Von dort zieht er weiter in Richtung Münchner Innenstadt bis zur Festwiese. Wer den kompletten Zug sehen möchte, sollte sich gute zwei Stunden Zeit nehmen, denn rund 9.000 Teilnehmer aus unterschiedlichsten Trachten- und Schützenvereinen, Musikkapellen und Spielmannszüge wollen gesehen werden.


Fahrgeschäfte

Ebenfalls wieder sehr persönliche Favoriten, denen wir aber treu jedes Jahr einen Besuch abstatten:

Teufelsrad: Weniger, um uns selbst der Challenge zu stellen, möglichst lange auf der sich drehenden Scheibe zu halten – sondern eher, um stundenlang zuzuschauen. Reingehen, es lohnt sich so sehr!
Olympia-Looping: Teuer, schnell vorbei und die Augen sind selten offen – aber mei, Nostalgie und Alkohol treiben uns jedes Jahr dort hin.
Toboggan: Am besten nehmt ihr das Toboggan auf dem Nachhauseweg mit, denn hier gilt: umso später der Abend, umso lustiger die Fahrgäste…
Weißbierkarussell: Zählen wir jetzt einfach mal zu den Fahrgeschäften, weil wenn es einem von der lauten Musik und den vielen Menschen reicht, kann man hier noch etliche entspannte Runden drehen…


Vegetarische oder vegane Wiesn

Wem jetzt nicht unbedingt nach einer Ochsenfetzn-Semmel oder einem halben Hendl ist, der muss sich keine Sorgen machen, denn die Wiesn 2017 kann mittlerweile auch ohne Fleisch und/oder tierische Produkte. Werft beispielsweise hier mal einen Blick rein und erfahrt, wo ihr veganes oder vegetarisches Essen bekommt.


Der Zaun

Auch in diesem Jahr ist die Theresienwiese wieder als Teil des Sicherheitskonzepts von einem Zaun umgeben und es wird eine Einlasskontrolle geben. Deswegen achtet darauf, dass eure Tasche nicht das Fassungsvermögen von 3 Litern überschreitet, ihr keine Glasflaschen, Deo, Haarspray oder ähnliches dabeihabt. Falls eure Tasche oder euer Rucksack doch zu groß sein sollte, könnt ihr die übrigens auch in diesem Jahr wieder in der Gepäckaufbewahrung an den Eingängen des Festgeländes abgeben. Gegen Bezahlung versteht sich.