Theater im Januar

Theater im Januar

Neues Jahr, neues Glück. Unsere Glücksbringer für den Januar? Hier unsere Tipps:


„Schwanensee“ im Cuveillés-Theater
17. Januar 2020
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Winterzeit ist Nostalgiezeit. Wie gerne gucken wir uns Aschenbrödel im Fernsehen an. Aber nach den Feiertagen möchte man auch mal wieder raus. Also gut, dann ab ins Theater. In München gastiert am 17. Januar das Moscow Classic Ballet und präsentiert und „Schwanensee“. Sehr klassisch-nostalgisch. Aber es lädt doch immer wieder zum träumen ein, die artistischen Tanzbewegungen der Ballerinas zu sehen, wie sie über die Bühne schweben. Und der dramatische Musik von Tschaikowsky zu lauschen. Und um den russischen Abend perfekt zu machen, haben sie sich nicht weniger als die wunderschöne Kulisse des Cuveillés-Theaters ausgesucht. Dass man nicht in Sankt Petersburg ist, fällt da kaum auf.

© Moscow Classic Ballet

Ritournelle-Festival in den Kammerspielen
18. Januar 2020
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Theater ist ja meist doch eher etwas stationäres. Man setzt sich in seinen Stuhl, lässt sich bespielen und geht danach wieder. Bestenfalls innerlich bewegt, merkt das Außen doch erst wieder nach dem Stück, dass Bewegung möglich ist. Beim Ritournelle-Festival ist das anders. Da wird der Theatersaal zur Tanzfläche, Bewegung ist ausdrücklich erlaubt. Denn das Festival für avancierte Elektromusik lädt ausdrücklich dazu ein, ausgelassen zur Musik von Tony Allen, Zebra Katz, Moor Mother und Klein zu feiern. Diese und einige weitere bringen den Boden des Spielhauses ordentlich zum vibrieren und bringen selbst den letzten Tanzmuffel noch auf die Tanzfläche. Diese Ausgabe wird übrigens wohl die letzte in den Räumen der Kammerspiele sein. Wer also bisher immer als Ausrede „Nächstes Jahr dann“ dachte, der kann hiermit gleich mal seinen Neujahrsvorsatz umsetzen, und zumindest dieses eine Happening nicht wieder vor sich herschieben.

© Bernard Benant

„Am Wiesenrand“ im Volkstheater
Ab 30. Januar 2020
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Die letzten drei Monate des Jahres sind in München schon eine harte Zeit. Erst kommt die Wiesn. Kaum ist die rum, fangen die ersten Christkindlmärkte an. Und wenn man sich an die gerade gewöhnt hat, kommt Oma an Weihnachten mit dem Selbstgebrannten vom Nachbarn um die Ecke, bevor man dann an Silvester den feierlichen Höhepunkt erreicht und direkt in den Dry January fällt. Endlich durchatmen. Denkste – falsch gedacht. Denn gerade wenn man meint, es überstanden zu haben, kommt Stefanie Sargnagel um die Ecke und bringt ihre Analyse des Münchner Oktoberfestes und aller dabei zu beobachtenden sozialen Phänomene auf eine Bühne. Im Januar! Na ja, dann lassen wir den Dry January mal sausen, nach der Wiesn ist schließlich vor der Wiesn.

© Volkstheater

Ihr habt Theater-Tipps für uns? Dann her damit und eine Nachricht an saskia@munichmag.de schreiben.

Titelbild: © Münchner Kammerspiele