Sommer in der Stadt: Im Eisbach schwimmen

Sommer in der Stadt: Im Eisbach schwimmen

Für alle, die sich auch gerne im Eisbach abkühlen möchten, aber nicht so genau wissen, wie: Wir haben für euch eine „Anfänger“-Tour in 6 Schritten zusammengestellt. 


Hinweis: Offiziell ist es verboten, sich im Eisbach treiben zu lassen und Schilder warnen auch vor Lebensgefahr. Fakt ist, dass die Strömung an manchen Stellen schon stärker ist und ihr auch nicht an allen Stellen stehen könnt.

Gut, wäre das auch geklärt. Dann kann’s ja losgehen.

1. Unser Start- und Endpunkt ist die „kleine“ Surferwelle an der Eisbach-Liegewiese. Hier könnt ihr euch im ruhigen „Nebenarm“ vom Eisbach erstmal an das kalte Wasser gewöhnen. Wenn ihr dann soweit seid, klettert ihr auf die Mauer und rein in den Eisbach. Achtung: Besser nicht mit dem Kopf voraus, weil besonders tief ist es hier nicht.

Eisbach 1

2. Nachdem ihr euch an die Strömung gewöhnt habt, lasst euch treiben und genießt es. Schaut mal nach oben zu den Bäumen. Einfach nur gut! Einmal müsst ihr auch unter einer relativ niedrigen Brücke durch. Passt hier auf die Ketten auf, die da (warum auch immer) rumhängen. Am besten möglichst mittig schwimmen.

3. An der Tivolistraße heißt es dann, raus aus dem Wasser – außer ihr wollt euch bis nach Unterföhring treiben lassen. Das geht wahrscheinlich wegen den Schleusen gar nicht. Aber egal, für euch geht es hier raus. Dafür habt ihr zwei Leitern links am Rand. Ihr könnt hier auch wieder stehen, was den Ausstieg leichter macht.

4. Jetzt habt ihr zwei Möglichkeiten. Entweder ihr lauft durch den Englischen Garten zurück zum Eisbach oder ihr Fahrt ein kurzes Stück mit der Tram 18 (Richtung Gondrellplatz). Wenn ihr das tut, dann steigt nach zwei Stationen am Nationaltheater wieder aus. Und natürlich ist es nicht erlaubt, ohne gültiges Ticket die Tram zu benutzen. Nur so als Hinweis.

5. Jetzt seid ihr an der „großen“ Welle, da wo alle Touristen den Surfern zuschauen. Euer Einstig in den Eisbach ist allerdings etwas weiter hinter der Welle. Dort einfach wieder rein & treiben lassen. Auf euch wartet ein sehr schönes, ruhiges Stück. Nach oben schauen nicht vergessen.

6. Euer finaler Ausstieg wäre dann wieder kurz vor der „kleinen“ Surferwelle, also da, wo ihr auch ins Wasser seid. Ihr könnt natürlich auch durch die Welle schwimmen (wenn gerade keine Surfer auf dem Wasser sind). Aber als Anfänger reicht es einem vielleicht erstmal. Der Ausstieg ist durch eine befestigte Stange am Rand und eine Leiter eigentlich ziemlich einfach. Solltet ihr schaffen.

Ja, und dann seid ihr wieder da, wo ihr angefangen habt. Nur sehr nass und hoffentlich auch sehr glücklich.