Serien-Tipps

Serien-Tipps

Vor allem in Zeiten wie diesen ein absoluter Seelentröster: eine richtig gute Serie. Damit ihr gleich mehr davon habt, kommen hier unsere Serien-Tipps der letzten Zeit — zu sehen auf Netflix, in Mediatheken oder auf Amazon Prime. Wir wünschen frohes Bingen.


Feel Good auf Netflix

Schlagworte: Stand-up, Abhängigkeit, Romantik, Lisa Kudrow

Was anfängt wie eine romantische Girl-meets-Girl-Geschichte, entwickelt sich schnell zu einer mehr tragisch als komischen Serie, irgendwo in England. Zu Beginn ist alles ganz einfach: George mag Mae. Mae mag George. Mae und Georgina verlieben sich halsüberkopf und ziehen zusammen. Doch Stand-up Comedian Mae ist eine ehemalige Drogenabhängige und hatte weder Zeit, sich eine neue Narcotics-Anonymous-Gruppe zu suchen, noch hat sie es geschafft, ihrer Freundin von ihrem Problem zu erzählen. George hingegen hat Angst davor, Mae als ihre Freundin vorzustellen, da sie sich noch bei niemandem außer Mae und Mitbewohner Phil geoutet hat — was Mae und George selbst regelmäßig an ihrer sexuellen Orientierung zweifeln lässt.


Bad Banks auf Netflix (Staffel 1) und in der ZDF Mediathek (Staffel 2)

Schlagworte: Thrillerdrama, Paula Beer, Investmentbanking, Karriere

Was viele nicht wissen — bei Bad Banks handelt es sich um eine deutsche Produktion, die 2018 mit der ersten Staffel gestartet ist und seither in Dutzende Länder verkauft wurde. Grob gesagt es um die Verlockungen und Intrigen der Frankfurter Finanzwelt. Das mag für viele erstmal abschreckend klingen, aber dank fein geschliffener Protagonisten und einem stringenten Handlungsstrang, muss man nicht zwingend ein Investment-Banking-Nerd sein, um Gefallen an der Serie zu finden. Im Mittelpunkt steht die junge, sehr talentierte Jana Liekamp (gespielt von Paula Beer), die als Strukturiererin um jeden Preis in der Finanzwelt Karriere machen will. Einer Welt in der es kaum Loyalität gibt. Im Februar 2020 folgte die zweite Staffel, die noch härter und intensiver ist als die erste.


Unorthodox auf Netflix

Schlagworte: Ultaorthodox, Drama, Berlin, New York, Selbstfindung

Die Mini-Serie erzählt die Geschichte von Esty, die aus ihrer ultraorthodoxen, jüdischen Gemeinde in Williamsburg, New York ausbricht. Mit ihrer Flucht lässt die 19-jährige nicht nur ihren Ehemann Yanki zurück, sondern auch ein Leben voller strikter Regeln und kaum Möglichkeiten für Frauen abseits von Kindererziehung und Familie. Esty flieht nach Berlin und entdeckt dort in ersten, zaghaften Schritten ein Leben abseits ihrer Gemeinde.


Casual auf Amazon Prime

Schlagworte: Familie, Dating-Leben, Coming-Of-Age meets Midlife-Crisis

Man nehme einen Junggesellen, seine frisch geschiedene Schwester und ihre Tochter, die gerade versucht, erwachsen zu werden. Heraus kommt: Casual. Die Serie begleitet die dysfunktionale Familie in ihrem Alltag und den Strapazen des Dating-Lebens in verschiedenen Altersstufen. Casual ist keine Serie der tiefgründigen Art, dafür aber knallehrlich, ungeschönt und überaus kurzweilig. Wer also mal wieder etwas „Leichtes“ á la Friends, How I Met Your Mother oder Happy Endings sehen will, der ist mit dieser Serie gut bedient. Das Gute: Es gibt auf Amazon Prime schon ganze vier Staffeln.


Marvelous Mrs. Maisel auf Netflix

Schlagworte: New York, Stand-Up, Selbstverwirklichung, Neustart

In Marvelous Mrs. Maisel dreht sich alles um Midge, eine jüdische Hausfrau in den 50er Jahren in New York, der es eigentlich an nichts fehlt. Eine schicke Wohnung, ein erfolgreicher Ehemann und zwei Kinder — was will Frau mehr? Doch ihre Ehe scheitert und sie findet sich in der Welt des Stand-Up Comedy wieder. Midge ist nämlich, im Gegensatz zu ihrem Mann, sehr sehr witzig und möchte mehr als Mutter und Hausfrau sein.


Habt ihr Serien-Tipps für uns? Dann schreibt uns gerne eine Mail an servus@munichmag.de — wir freuen uns.

Titelbild: © unsplash.com