Rundtour auf den Hirschhörnlkopf

Rundtour auf den Hirschhörnlkopf

Der Hirschhörnlkopf im Jachenau hat es uns ganz besonders angetan, denn der Rückweg ist ein anderer als der Weg hinauf – mehr Abwechslung geht also gar nicht! Die Rundtour umfasst ca. 750 hm und lockt mit einem wunderbaren Blick auf den Walchensee.


Darf’s mal wieder ein Münchner Hausberg sein? Dann empfehlen wir euch die Rundtour auf den Hirschhörnlkopf, der auf 1515Meter liegt. Vorteil an dieser Tour: sie ist weniger bevölkert als der allseits bekannte und benachbarte Jochberg, aber mindestens genauso schön.

Hirschhörnlkopf

Anfahrt & Aufstieg

Los geht’s im Jachenau – mit dem Auto braucht ihr dorthin (je nach Startpunkt) ca. 1,5 Stunden. Am großflächigen Wanderparkplatz (Gebühr 4€) angekommen, geht es auf dem gut beschilderten Feldweg auch gleich schon los. Nach ca. 15 Minuten zweigt der Weg rechts ab und kurz danach in einer Senke etwas steiler links bergauf. Nach ca. 45 Minuten mündet die Wanderroute dann in den Wald, wo ihr euch auf wunderschöne serpentinienartige Wege freuen dürft. Insgesamt braucht man für den Aufstieg an die zwei Stunden. Am Gipfel angekommen, erwartet euch ein wunderbares Panorma auf den Walchensee über die Benediktenwand bis hin zum Guffert.

Hirschhörnlkopf

Der Abstieg

Beim Abstieg könnt ihr euch überlegen, ob ihr denselben Weg wieder zurückgehen wollt oder den Rundweg nehmt. Letzterer ist weniger steil – ihr geht direkt an der Höhenlinie entlang – dafür aber etwas länger (ca. zwei Stunden). Für den Rückweg über die Rundtour steigt ihr vom Gipfel in Richtung Bärenhauptalm ab und nehmt dann den Steig nach rechts beschildert Richtung “Kotalm”. Der Weg zweigt hier etwas versteckt ab, also gut aufpassen oder euch vorher den GPS-Track aufs Handy laden. Der Weg zurück zum Parkplatz ist sehr knie schonend, denn es geht relativ gemächlich nach unten. Unterwegs müsst ihr das ein oder andere Bächlein überqueren und dürft euch auf wunderbare Aussichten freuen.

Pluspunkt an der Tour allgemein: sie ist gut ausgeschildert und sowohl der Aufstieg als auch der Abstieg vom Höhenprofil gut zu bewältigen.

Titelbild: © Annika Wagner