Luitpoldpark – Kurzes, aber intensives Vergnügen

Luitpoldpark – Kurzes, aber intensives Vergnügen

Den Englischen Garten oder den Olympiapark – den kennt ihr alle, oder? Aber wer von euch war denn schon einmal im Luitpoldpark? Ausgenommen diejenigen, die um die Ecke wohnen? Der Luitpoldpark ist zwar relativ klein, aber dafür sehr fein. Deshalb nehmen wir euch heute auf eine kurze, dafür intensive Runde mit. Wir haben uns ein schönes Intervalltraining für euch überlegt, dazu dann aber später mehr.


Location: Luitpoldpark
Start/Ziel: Ubahn Scheidplatz
Distanz: 4,5km
Zeit: 24:52
Pace: 5:31min/km

Los geht ́s am Scheidplatz. Da der Lauf anstrengend wird, dürft ihr ruhig die Rolltreppe nehmen, wenn ihr mit der Ubahn kommt. Wer in der Nähe wohnt, läuft natürlich und kann das Warm-Up so schon einmal abhaken. Wir starten dann in nördlicher Richtung, parallel zur Belgradstraße.

Falls ihr bereits zum Park gelaufen seid, könnt ihr dann an der ersten Abbiegung nach links in den Park laufen. Alle an deren laufen mindestens eine, besser zwei Schleifen (siehe Streckenverlauf) zusätzlich, um Muskeln, Sehnen und Bänder gut auf die Belastung vorzubereiten.

Und dann geht’s los! Ein Intervalltraining ist durch den Wechsel von schnellen und langsamen Abschnitten gekennzeichnet. Ihr könnt Intervalle nach Zeit oder auch nach Distanz laufen. Oder ihr orientiert euch an verschiedenen Markern am Weg. Das können zum Beispiel Bäume oder Laternen sein. Im Luitpoldpark nutzen wir die grünen Pfosten für unser Training. Ihr lauft also von Pfosten zu Pfosten und wechselt von Sprint zu lockerem Traben, dann wieder auf einen Sprint usw. Heißt: Vom ersten zum zweiten Pfosten rennt ihr, so schnell ihr könnt. Zum dritten Pfosten dürft ihr dann gemütlich traben, zum vierten wieder sprinten…

Dieses Spiel wiederholt ihr, bis ihr an der Karl-Theodor-Straße angekommen seid. Dort biegt ihr links ab und dürft die lange Gerade locker traben.

Am Ende der Geraden biegt ihr links wieder in den Park ein und weiter geht das Intervall-Spiel. Keine Angst, der Abschnitt ist im Vergleich zum ersten deutlich kürzer.

Regelmäßiges Intervalltraining hilft euch übrigens, länger schneller laufen zu können. Woran das liegt? Durch die überraschende Belastung reagieren Herz-Kreislauf, Lunge und auch die Muskeln. Danch will sich der Körper natürlich erholen und vor allem gewappnet sein für weitere solche Belastungen. Der Körper benötigt zuerst also eine Erholungsphase und danach (nach mindestens 48 Stunden) beginnt er, neue Energie zu sammeln. Und zwar mehr als bisher. Man nennt das Superkompensation. Wenn euch dann mehr Energie zur Verfügung steht, könnt ihr auch mehr Leistung bringen.

Das Intervallspiel macht ihr so lange, bis ihr auf der rechten Seite den Weg auf den Rodelhang seht. Den laufen wir jetzt nämlich hoch. Ja, das macht keinen Spaß, ist anstrengend, man schnauft…

Aber oben könnt ihr dann (kurz!) die Aussicht genießen und ruhig ein Foto machen.

Dann lauft ihr wieder runter. Das Spiel wiederholt ihr so oft, wie ihr wollt. Hügelsprints sind nämlich auch eine sehr effektive Maßnahme, um schneller zu werden. Ich hab mir den Hügel zweimal gegönnt, dann hat’s gereicht. Wenn wir wieder unten angekommen seid, biegt ihr einfach links in den Weg ein und lauft zurück zum Scheidplatz. Von dort lauft ihr entweder zurück nach Hause oder steigt in die Bahn.

Viel Spaß beim Nachlaufen!