Klopapier gegen Rassismus

Klopapier gegen Rassismus

Wenn Menschen in 2020 von etwas nicht genug bekommen konnten, dann war es wohl Klopapier. Das banale Alltagsprodukt avancierte in den Anfängen der Corona-Pandemie zum Kassenschlager schlechthin. Kommen wir aber zu einem anderen Thema, welches ebenfalls für den Arsch ist: Rassismus. Ja, leider immer noch in unserer Gesellschaft vorhanden. Die Aktion „Klopapier gegen Rassismus“ will daran etwas ändern und braucht dafür euren Support.


Rassismus ist für den Arsch. Das Klopapier gegen Rassismus. Und damit schließt sich der Kreis. Manche Ideen sind so einfach wie gut. Wie zum Beispiel diese: Das gemeinnützige Unternehmen Goldeimer will zusammen mit dem Aktivisten, Rapper, Moderator und Autor Roger Rekless das erste Antirassistische Klopapier auf den Markt bringen. Damit soll ein klares Statement gegen Rassismus gesetzt werden.

„Die Idee ist eigentlich ganz simpel: Wir produzieren mit Hilfe aller ein Klopapier, das sich durch seine Gestaltung explizit gegen Rassismus richtet und für Aufklärung sorgt. Das Klopapier ist letztlich nicht das Entscheidende. Wichtiger ist die damit verbundene Aufmerksamkeit und Aufklärung zum Thema „Alltagsrassismus“ sowie die aktive Unterstützung von Menschen und Organisationen, die sich dafür einsetzen“,

erklärt Roger Rekless aka David Mayonga. Roger Rekless und Goldeimer sind bei ihrem Projekt nicht alleine. Unterstützt werden sie außerdem von vielen weiteren Partner*innen wie Eskapaden Booking, der Amadeu Antonio Stiftung, der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland Bund e.V. 
sowie Social Justice Institute München. Auch prominente Supporter*innen wie Samy Deluxe, NDR-Moderatorin Aminata Belli, Schauspieler Kida Ramadan und YouTuberin Natasha Kimberly sind dabei.

 

Antirassistisches Klopapier schön und gut – aber wie unterstützt es aktiv den Kampf gegen Rassismus?

Hier heißt es: „All Eyes on Crowfunding!“ Denn damit steht und fällt der Erfolg der Initiative. Die Crowdfunding-Kampagne zu „Klopapier gegen Rassismus“ entscheidet darüber, wie die Produktion des Toilettenpapiers und die Förderung Antirassistischer Angebote finanziert werden kann.

Und hier kommt ihr ins Spiel: Wenn ihr die Aktion unterstützen möchtet, könnt ihr das noch bis zum 20. Dezember 2020 unter www.startnext.com/toiletpaper tun – egal ob ihr Privatperson, eine Organisation oder ein Unternehmen seid. Egal ob 5 oder 50 Euro – jeder Cent hilft dabei, das Fundingziel von 225.000 Euro zu erreichen und damit die Produktion des Antirassistischen Klopapiers und die weitere Umsetzung der Kampagne zu sichern.

Mit dem eingesammelten Geld sollen 100.000 Packungen des Antirassistischen Klopapiers produziert und 25.000 Euro an Workshops der Partnerorganisationen weitergeleitet werden. Wird das erweiterte Fundingziel von 400.000 Euro erreicht, sind 100.000 Packungen komplett vorverkauft und es können zusätzlich 100.000 Euro in Antirassismus- und Empowerment-Workshops fließen. Wichtig dabei: Das Ganze ist nicht profitorientiert. Mit dem eingenommenen Geld wird die Aktion in ihrem gesamten Umfang kostendeckend finanziert und umgesetzt.

Und wie soll das Klopapier aussehen?

Wie das Klopapier aussehen soll, steht noch nicht fest. Das soll der parallel zum Crowdfunding stattfindende #RassismusIstFürnArsch Design-Wettbewerb entscheiden. Was feststeht: Das Antirassistische Klopapier soll Menschen, die in ihrem Alltag stetig mit Rassismus konfrontiert werden, eine Plattform bieten, um ihre Botschaften und Perspektiven sichtbar zu machen. Roger Rekless und Goldeimer rufen daher die BIPoC-Community (Black, Indigenous People of Color) in Deutschland dazu auf, bis zum 21. Januar 2021 am Design-Contest für das Antirassistische Klopapier teilzunehmen – möglich als Team oder Einzelperson.

Neben der Chance, elementarer Bestandteil der Aktion zu werden, gibt es noch weitere Preise zu gewinnen. So wird das Gewinner-Motiv mit 2.000 Euro sowie einem Bigpack des Antirassistischen Klopapiers prämiert. Die ersten drei Plätze erwartet zudem eine gemeinsame Ausstellungsfläche auf der nächsten Millerntor Gallery in Hamburg. Alle Informationen zur Teilnahme findet ihr unter goldeimer.de/antirassismus. Eine hochkarätige Jury bestehend aus Samy Deluxe, Aminata Belli, Tasha Kimberly, Megaloh, Aaron Night, Ebow, Kida Ramadan, Jasmina Kuhnke, Chefket, Celina Bostic, Sylabil Spill, Lary, Oibel, Nine.875 und Mari Pavanelli entscheidet dann über das finale Motiv und den/die Gewinner*in.

Falls ihr also Lust habt, die Aktion zu unterstützen und zu ihrem Erfolg zu verhelfen: Spendet auf Starnext und erzählt euren Freunden davon. Kurz: Spread the Word! Weil Rassismus einfach für den Arsch ist.