#ThereIsNoPlanetB — Greenstyle munich 2019

#ThereIsNoPlanetB — Greenstyle munich 2019

Fair Fahion Siegel, #WhoMadeMyClothes, Circular Fashion — Mode kann (und sollte) soviel mehr sein als schnelle und eindimensionale Fashion Hauls auf Youtube. Denn irgendwie ist in den letzten Jahrzehnten in der Textilindustrie doch einiges schiefgelaufen und aus „immer mehr“ wurde einfach „viel zu viel“. Die Lösung: bewusster konsumieren und umweltfreundliche Alternativen kennen.

Klingt einfach — und kann auch einfach sein, wenn man so großartige Veranstaltungen wie die Greenstyle munich besuchen kann. Denn dort könnt ihr am kommenden Wochenende (05.-07. April 2019) nicht nur 40 nachhaltige Marken entdecken, sondern zusätzlich jede Menge über das umfassende Thema „Nachhaltige Mode“ lernen. Wir wollten von der Greenstyle-Gründerin Mirjam Smend vorab noch wissen, worauf genau wir uns freuen können.

Vom 05.-07. April findet die zweite Ausgabe der Greenstyle munich statt. Was erwartet uns?

Greenstyle munich Gründerin Mirjam Smend © Cherie Birkner

Neben 40 großartigen Eco-Brands haben wir 30 internationale Speaker, die das Thema nachhaltige Mode von allen Seiten beleuchten. Deep dives gibt es in den Workshops zu Themen wie „Plastikfrei leben“ mit Charlotte Schüler, „How to Detox (Terra Elements)“ und dem neuen staatlichen Textilsiegel vom BMZ. Don’t miss: Am Freitag 5.4. um 17.45 Uhr machen wir ein Fashion Revolution Shooting vor dem Isarforum und feiern ab 19.30 Uhr faire Fashion mit einer FAIRnissage.

Worauf freust Du Dich als Mastermind dahinter ganz besonders?

Ehrlich gesagt freue ich mich auf ziemlich viel: Auf die wunderbaren Macher der großartigen GMUC Brands und ihre beeindruckenden Konzepte und Philosophien, auf die Besucher, die sich für nachhaltige Mode interessieren, die Speaker, die von überall anreisen, um ihr Wissen weiterzugeben. Auf die besondere GMUC-Atmosphäre, von der alle bei der 1st edition geschwärmt haben. Kurz: Ich freue mich, dass wir mit der GREENSTYLE munich zeigen können, dass eco das neue Cool ist. Und irgendwann wird es auch wieder das neue Normal.

Welche Kriterien müssen Brands erfüllen, um bei der Messe dabei sein zu können?

Wir versuchen möglichst viele Facetten der Nachhaltigkeit abzubilden: Von der Verwendung von Bio-Baumwolle über Re- und Upcycling-Konzepte und smarte neue Materialien aus Pre- und Post-Consumer-Waste, lokale Produktion, transparente Produktionswege, Respekt für Mensch, Tier und Umwelt — hier geht es Mode, die nicht nur gut aussieht, sondern sich auch gut anfühlt. Mode, die wieder etwas wert ist

Die Greenstyle Munich ist nicht nur eine Messe für nachhaltige Marken, sondern will mit einem umfangreichen Conference-Programm auch aufklären und zum Nachdenken anregen. Welche drei Programmpunkte würdest du Leuten empfehlen, die zwar interessiert, aber noch nicht so tief im Thema Nachhaltigkeit drin sind?

Schwer zu sagen, vielleicht „Faire Fashion – wo stehen wir?“– hier geht es um die Entwicklung auf dem Fair Fashion Markt (Sa., 12.15 Uhr), die Talkrunde „Gut angezogen, Mensch!“ zum Thema Textilindustrie (Sa., 12.45 Uhr) und „Leder vs. veganes Leder“ mit smarten Materialien wie Ananasleder, Sneaker aus Pilzen und Heu bzw. Gummistiefeln aus Mais (So., 13:30).

Und warum sollten uns alle die Themen bewusster Konsum und nachhaltige Alternativen wichtig sein?

Weil ‚immer mehr‘ zu viel geworden ist und Mode zum Wegwerfprodukt verkommen ist. #ThereIsNoPlanetB


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Titelbild: © Mirjam Smend