KINO ASYL: Kabullywood

KINO ASYL: Kabullywood

Seit gestern ist das Kino Asyl 2019 wieder im vollen Gange. Seit mittlerweile fünf Jahren kuratieren junge Menschen mit Fluchthintergrund aus unterschiedlichen Herkunftsländern verschiedenste filmische Beiträge aus ihrer Heimat. Und zeigen uns so ihren eigenen Blick auf ihre Heimatländer. Wir können euch das Kino Asyl gar nicht genug ans Herz legen. Schaut euch so viele Filme an wie geht und erweitert euren Horizon. Die Veranstaltungen von KINO ASYL sind kostenfrei, Eintritt auf Spendenbasis.

In der HFF bekommt ihr heute Abend Kabullywood zu sehen:

In den 70er Jahren war das Kino Aryub das eleganteste Lichtspielhaus in Kabul. Es waren Zeiten der Freiheit und Freude, die weggefegt wurden von Bürgerkrieg und Gewaltherrschaft. Nur dank des alten Vorführers Naser überlebte das Aryub inmitten der Zerstörungen. Eine Gruppe junger Studenten beschließt, den Cineasten zu unterstützen und den Zauber von »Kabullywood« zurückzuholen. Voller Enthusiasmus beginnen sie, das Kino zu renovieren – doch das Projekt läuft nicht nach Plan und hat mächtige Gegner. Die Mockumentary gibt im Direct-Cinema-Stil rare Einblicke in ein Land zwischen liberalem Aufbruch und der ständigen Bedrohung durch die Taliban.

Bevor es mit dem Film losgeht, wird Miran Ahmad — Schauspieler, Comedian, Moderator aus Syrien — über seinen Werdegang erzählen.