Der Riss durch die Welt

Montag ist zwar bekanntlich Kinotag aber wie wäre es mal mit einem Besuch des Residenztheaters? Zu sehen ist „Der Riss durch die Welt. 170 Fragmente einer gescheiterten Unterhaltung“ von Roland Schimmelpfennig, inszeniert von Tilmann Köhler. Fernab der Stadt und der Mobilfunknetze verbringen ein Unternehmer, seine Ehefrau, eine junge Künstlerin, ihr Assistent und die Haushälterin ein Wochenende in einer Villa. Es wird viel getrunken und gestritten:

Ausgangspunkt des Stücks sind die zehn alttestamentarischen Plagen – Visionen von Blutströmen, Heuschrecken und Totgeburten –, die durch das Gespräch und die Fantasien der Figuren geistern. Ob allein zwischen den fünf Anwesenden ein tragfähiger Zusammenhalt im Angesicht des drohenden Unheils möglich sein könnte, befragt Roland Schimmelpfennig in seiner Versuchsanordnung.

Die Altersempehlung des Stücks ist ab 15 Jahren.