Buch-Tipp: „Ein Lied für die Vermissten“ von Pierre Jarawan

Buch-Tipp: „Ein Lied für die Vermissten“ von Pierre Jarawan

Pierre Jarwan kennt man in München als Moderator des allmonatlich stattfindenden Isar Slams im Ampere. Was viele nicht wissen — Pierre Jarawan ist nicht nur ein bemerkenswerter Poetry Slammer, sondern auch Bestsellerautor. Sein Romandebut „Am Ende die Zedern“ erschien 2016 beim PIPER Verlag, wurde in sechs Sprachen übersetzt und  u.a. als bestes deutschprachiges Debut beim Festival du Premier Roman in Chambéry vorgestellt. Vier Jahre später gibt es endlich neuen Lesestoff von ihm. Am 2. März ist sein Zweitlingswerk „Ein Lied für die Vermissten“ erschienen. Normalerweise wäre Pierre Jarawan momentan auch auf großer Lesereise in insgesamt 40 Städten. Da dies derzeit aber natürlich nicht möglich ist, freut sich der Autor, wenn der ein oder andere von euch sich entscheidet das Buch zu kaufen. Das klappt direkt beim Verlag oder — falls ihr kleine local Dealer unterstützen wollt — durch den Lieferservice von der ein oder anderen Buchhandlung in München.

Und darum geht’s in „Ein Lied für die Vermissten“:

Als 2011 der Arabische Frühling voll entfacht ist, löst der Fund zweier Leichen auch in Beirut erste Unruhen aus. Während schon Häuser brennen, schreibt Amin seine Erinnerungen nieder: an das Jahr 1994, als er als Jugendlicher mit seiner Großmutter in den Libanon zurückkehrte – zwölf Jahre nach dem Tod seiner Eltern. An seine Freundschaft mit dem gleichaltrigen Jafar, mit dem er diese verschwiegene Nachkriegswelt durchstreifte. Und daran, wie er schmerzhaft lernen musste, dass es in diesem Land nie Gewissheit geben wird – weder über die Vergangenheit seines Freundes, noch über die Geschichte seiner Familie.
Nach dem internationalen Bestseller Am Ende bleiben die Zedern führt auch Pierre Jarawans neuer Roman in eine Welt voller unvergesslicher Figuren, sinnlicher Eindrücke und Emotionen, einfühlsam, spannend und virtuos verknüpft mit der bewegten Geschichte des Nahen Ostens.