Die Münchner Biergarten Tour #1

Die Münchner Biergarten Tour #1

In unserer neuen Reihe „Münchner Biergarten Tour“ stellen wir euch jede Woche einen Biergarten vor. Ausnahmsweise sind wir dabei ziemlich subjektiv unterwegs, weswegen wir auch direkt mit einem unserer Lieblingsbiergärten anfangen, nämlich dem Augustiner Keller in der Arnulfstraße.

Das Publikum:
Der Augustiner Keller ist in seiner Gesamtheit schlichtweg unspektakulär, weshalb er nicht so viele Touristen anzieht wie die meisten anderen Biergärten in dieser Größe. Das Publikum besteht aus diesem Grund eher aus Münchner Einwohnern. Dies erkennt man daran, dass die meisten ihre eigene Brotzeit mitbringen, aber auch insgesamt eine sehr entspannte Atmosphäre herrscht. Grölende Touri-Gruppen oder Junggesellenabschiede sucht man hier vergebens (unter anderem auch, weil letztere hier seit dem letzten Jahr sogar verboten sind). Wer öfter kommt wird sehr häufig die gleichen Gesichter sehen, denn es gibt eine Menge „Stammgäste“.

Das Essen:
Ja mein Gott, Biergarten halt. Aufgrund des eher einheimischen Publikums sieht man hier vermehrt eigene Brotzeitkörbe und viele komplett eingedeckte Tische. Dies liegt aber sicherlich nicht an der Qualität des Essens. Diese übersteigt schon trotzdem noch bei weitem das Niveau anderer Biergärten. Herauszuheben ist aber ganz klar der Steckerlfisch. Tipp: Nicht die Fische aus der Auslage nehmen, sondern dann hinlaufen, wenn die Fische gerade rausgenommen werden (ist ne eigene Wissenschaft das Ganze).

Das Bier:
Augustiner Edelstoff aus dem Holzfass! Punkt!

Die Besonderheiten:
-Der Biergarten ist hervorragend mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. S-Bahn- und Tram-Haltestelle Hackerbrücke liegt direkt ums Eck.
-Auch mittags ist im Biergarten schon einiges los, dann kommen die Anzugträger aus den umliegenden Büros zur Mittagsmaß.
-Aufgrund der Größe findet man auch abends in der Regel noch gut einen Platz.
-Große und dichte Bäume schützen die Besucher des Biergartens zum Einen vor zu großer Hitze, zum Anderen vor kleineren Regenschauern.

Fazit:
Wir fühlen uns hier zu Hause