Ideen, wie wir helfen können

Ideen, wie wir helfen können

Ihr wollt euren Lieblingsladen ums Eck in dieser schwierig Zeit supporten oder habt Kapazitäten, bei der Münchner Tafel auszuhelfen? Hier eine Übersicht, wo und wie ihr euch einbringen könnt bzw. andere unterstützen könnt.


München bringt’s

Die Süddeutsche Zeitung hat eine Plattform namens „München bringt’s“ ins Leben gerufen. Auf dieser können sich lokale Händler*innen eintragen, die einen Abhol- oder Lieferdienst oder eine Hilfsinitiative anbieten. Münchner*innen können dann unter anderem in den Kategorien „Blumen und Garten“, „Lebensmittel“ oder „Buchhandlungen“ stöbern und Läden entdecken, die sie mit ihrer Bestellung unterstützen möchten. Die Karte wächst gerade täglich. Richtig gut Idee!

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Ein Teil von #kulturretter werden

Insbesondere für kleine Theater, Kleinkünstler, Clubs, freiberufliche Techniker, Tourmanager, Merchandiser etc. ist die aktuelle Lage bereits jetzt existenzgefährdend. Die Initiative #kulturretter kümmert sich deswegen ganz gezielt um die Kreativbranche. Bis einschließlich 19.04. (vorerst) wird täglich ein Konzert / eine Lesung / ein Theaterstück / ein Wasauchimmer direkt zu euch ins Wohnzimmer gestreamt. Diese Streams werden für jeden kostenfrei zugänglich sein — parallel dazu könnt ihr auf der #kulturretter-Website in einen Fond spenden und damit selbst ein #kulturretter werden und einen kleinen Teil dazu beitragen, dass die Branche überlebt.

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Lokalsupport Giesing

Für alle Giesinger oder auch Giesing-Lover gibt es jetzt eine Seite, auf der ihr direkt alle einzelnen Boazn, Bars, Restaurants und Cafés des Viertels unterstützen könnt. Mit dabei sind zum Beispiel das Altgiesing, das riffraff, die Shotgun Sister Coffeebar, das Crönlein oder die Ambar. Je nach Geldbeutel könnt ihr einen Betrag spenden — los geht’s bei 5 Euro und natürlich gibt’s auch den Wert 18,60 Euro, eh klar. Falls es solche Initiativen auch für andere Viertel gibt, lasst es uns wissen.

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Filme streamen und gleichzeitig Lieblingskino unterstützen

Nicht nur die Gastro- und Kulturszene leidet unter der aktuellen Situation, auch Kinos haben es nicht leicht und werden leider viel zu oft vergessen. Und weil wir auch nach Corona noch den Geruch von frischem Popcorn riechen und tolle Filme auf großer Leinwand sehen wollen, gibt es ein paar Möglichkeiten, wie ihr euer Lieblingskino retten könnt.

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Münchner Tafel e.V. sucht Helfer*innen

Ihr wollt euch aktiv ehrenamtlich engagieren? Die Münchner Tafel sucht dringend zahlreiche Helfer*innen!
Wenn ihr über 16 Jahre seid, euch nicht in einem Risikogebiet aufgehalten habt oder mit Infizierten Kontakt hattet und genügend Zeit mitbringt, freut sich der Verein auf euch. Bei der Ausgabe an die Tafelgäste werden natürlich alle Vorschriften eingehalten.

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Münchner Freiwillige*r werden

Wie erreicht man Risikogruppen oder Ältere, die gerade nicht das Haus verlassen sollen? Der Freiwilligenladen in München, der sich normalerweise um Geflüchtete kümmert, hat dafür eine Corona-Hotline ins Leben gerufen, bei der sich Menschen allen Alters, die Hilfe benötigen, telefonisch melden können. Sei es wegen eines Gangs in die Apotheke, einem Lebensmitteleinkauf oder eines überhandnehmenden Gefühls von Einsamkeit. Lediglich Transporte und medizinische Hilfe ist ausgeschlossen. Wer sich engagieren will, kann auf der Website ein Formular ausfüllen.

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Die Hofflohmärkte unterstützen

Damit die beliebten Hofflohmärkte auch in 2020 und darüber hinaus stattfinden können, fehlt es derzeit vor allem an finanziellen Mitteln. Daher hat der Erfinder des Projekts, Rene Goetz, eine Crowdfunding-Kampagne gestartet. Schließlich wäre es doch schade, wenn wir zukünftig nicht mehr durch spannende Hinterhöfe schlendern und dabei tolle Schätze von anderen Leuten entdecken könnten.

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Ihr habt eine Plattform ins Leben gerufen, die hier noch dringend fehlt? Dann schreibt uns eine Mail an servus@munichmag.de. Wir freuen uns.

Titelbild: © unsplash.com