Buchtipps Februar

Buchtipps Februar

Und wir warten mal wieder auf den Frühling. Und das am liebsten mit jeder Menge spannendem Lesestoff. Natürlich stehen wir euch auch in diesem Monat wieder mit einer Auswahl unserer derzeitigen Lieblinge – egal, ob gerade erschienen oder schon seit Jahren im Schrank – zur Seite.


Krimi: „Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert“ von Joel Dicker

Ich habe mich immer wieder gefragt, ob ich dieses Buch nun wirklich mochte oder nicht — aber jedes Mal, wenn ich es im Schrank stehen sehe, nehme ich es wieder heraus und beginne darin zu blättern. Nicht zuletzt wegen Kapitelaufmachern wie diesem:

Sagen wir also so: Ich habe es vor 4 Jahren gelesen und es geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Positive Sache! Und genau deshalb soll es auch hier seinen verdienten Platz erhalten. Aber nun zur Story:

Es ist der Aufmacher jeder Nachrichtensendung. Im Garten des hochangesehenen Schriftstellers Harry Quebert wurde eine Leiche entdeckt. Und in einer Ledertasche direkt daneben: das Originalmanuskript des Romans, mit dem er berühmt wurde. Als sich herausstellt, dass es sich bei der Leiche um die sterblichen Überreste der vor 33 Jahren verschollenen Nola handelt und Quebert auch noch zugibt, ein Verhältnis mit ihr gehabt zu haben, ist der Skandal perfekt. Quebert wird verhaftet und des Mordes angeklagt. Der einzige, der noch zu ihm hält, ist sein ehemaliger Schüler und Freund Marcus Goldman, inzwischen selbst ein erfolgreicher Schriftsteller. Überzeugt von der Unschuld seines Mentors – und auf der Suche nach einer Inspiration für seinen nächsten Roman – fährt Goldman nach Aurora und beginnt auf eigene Faust im Fall Nola zu ermitteln ..

Preis: Taschenbuch, 11 Euro, 736 Seiten
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2. Gegenwartsliteratur: „Vom Ende der Einsamkeit“ von Benedict Wells

Seit Erscheinen kürt dieses Buch die Ehre, mein Lieblingsbuch zu sein. Ich weiß nicht, wie oft ich es selbst gelesen und anderen vorgelesen habe. Fakt ist: Ihr heult am Ende Rotz und Wasser. Ja, sorry für diese Ankündigung. Ich kenne leider niemanden, der es geschafft hat es nicht zu tun. Aber kein Wunder — Benedict Wells kann schreiben und mit diesem Buch hat er ein Meisterstück geschaffen.

Die Story:

»Eine schwierige Kindheit ist wie ein unsichtbarer Feind: Man weiß nie, wann er zuschlagen wird.« Jules und seine beiden Geschwister wachsen behütet auf, bis ihre Eltern bei einem Unfall ums Leben kommen. Als Erwachsene glauben sie, diesen Schicksalsschlag überwunden zu haben. Doch dann holt sie die Vergangenheit wieder ein. Ein berührender Roman über das Überwinden von Verlust und Einsamkeit und über die Frage, was in einem Menschen unveränderlich ist. Und vor allem: eine große Liebesgeschichte.

Preis: Hardcover, 22 Euro, 368 Seiten
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3. „Atlas der erfundenen Orte“ von Edward Brooke-Hitching

Dieses Buch findet man alleine auf den ersten Blick schon so toll, dass man es automatisch öffnet und sich die – praktisch eh schon sehr großen Augen – noch mehr weiten. „Atlas der erfundenen Orte“ ist kein fader Geographie-Schinken für Nerds, sondern ein Buch, in dem man sich im wahrsten Sinne des Wortes verlieren kann. Kleiner Tipp: Eignet sich perfekt als Geschenk für den Herren Vater!

Zur Story:

Kalifornien als Insel, versunkene Königreiche und das irdische Paradies – diese und andere gefühlte Fakten haben Kartografen quer durch die Jahrhunderte fein säuberlich in ihren Atlanten festgehalten. Dabei hatten manche dieser Phantome ein erstaunlich langes Leben. Nach einer im 17. Jahrhundert der Phantasie entsprungenen Insel im Golf von Mexiko etwa hat man bis 2009 gesucht. Dann gab man sich geschlagen. Wo nahm der Irrglaube seinen Anfang? Warum wurden geografische Orte aufgezeichnet, die es gar nicht gab? Und was faszinierte die Menschen an all den bizarren Geschichten und Gestalten? Die hier vorgestellten historischen Karten präsentieren neben mancher tatsächlichen Entdeckung von Reisenden und Forschern vor allem Erfindungen und Irrtümer. Zusammen mit spannenden Begleittexten ergeben sie ein amüsantes Buch zum Blättern, Staunen und Wundern.

Preis: Hardcover, 30 Euro, 256 Seiten
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Titelbild: © unsplash.com/Janko Ferlič Follow