Bimovie 26

Bimovie 26

Ein Urgestein der Münchner Filmlandschaft, Bimovie 26, hellt den November auf. Seit 1991 zeigt Bimovie Filme von und für Frauen*, Filme über Lesben, über Identifikation und Repräsentation. Filme abseits der Norm. Die Veranstalter*innen freuen sich die Frauenfilmreihe dieses Jahr vom 5. bis 11. November online durchzuführen und einer kleinen Auswahl an wunderbaren Filmen etwas Aufmerksamkeit schenken zu können. Aufgrund des „Lockdown Light“ sind die Kinos zwar geschlossen, aber ihr könnt euch das Feeling nach Hause holen. Mit Popcorn aus der Mikrowelle, einem kühlen Getränk und gedimmten Licht verwandelt ihr euer Wohnzimmer ganz einfach in ein Heimkino.

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Unsere Programm Tipps:

Potrait of my Mother

Der mexikanische Regisseur Tavo Ruiz erzählt von dem Moment, der das Leben seiner Mutter nachhaltig verändern sollte. Dafür wählt er die Form des Essayfilms, um den schmerzhaften Erinnerungen seiner Mutter an ihren Missbrauch Ausdruck zu verleihen. Der Film richtet behutsam den Blick auf die tiefen Narben, die Kindesmissbrauch hinterlässt und macht Betroffenen zugleich Mut, über ihre Erlebnisse zu sprechen und so den Kreislauf der Gewalt zu durchbrechen.


Walchensee Forever

Vielleicht waren manche von euch sogar schon dort. Unweit von München liegt der Walchensee, an dessen Ufer das Café Bucherer liegt. Das Café befindet sich seit seiner Gründung fest in Familien- und Frauen*hand. Nun hat die Urenkelin der Gründerin, die Dokumentarfilmerin Janna Ji Wonders, einen sehr einfühlsamen Film über die vier Frauen*generationen in ihrer Familie gedreht, die sich über 80 Jahre erstreckt.


Speak Up

„Wenn du andere Rollen willst, musst du sie selbst schreiben!“ bekommt die Schauspielerin und Filmemacherin Amandine Gay geraten, weil ihr fortwährend stereotypische Rollen angeboten werden. Doch auch als Drehbuchautorin macht sie die Erfahrung, dass sie nur begrenzt Einfluss ausüben kann. Immer wieder hat sie mit rückschrittlichen Klischees, konformistischen Produzent*innen und gläsernen Decken zu Kämpfen. Und irgendwann ist sie mit ihrer Geduld am Ende. Das Endergebnis ist Speak Up.


Overseas

In diesem Dokumentarfilm der Regisseurin Yoon Sung-A bekommt ihr einen Einblick in eines der vielen Ausbildungszentren für Hausarbeit, in dem sich eine Gruppe von jungen Philippinerinnen auf Heimweh und mögliche Missbräuche vorbereitet. Jedes Jahr werden mehr als eine Million Philipp*innen für temporäre Arbeitseinsätze ins Ausland entsendet. Sehr viele davon werden in den Ländern des Nahen Ostens eingesetzt, da dort die Hürden, eine Arbeit aufzunehmen, vergleichsweise gering sind. Dabei sind Frauen oft als Hausangestellte oder Kindermädchen tätig und verrichten niedere Arbeit.


Preisübersicht

Online Einzelkarte 4,50 €
Online Einzelkarte mit Solibeitrag für das Neue Maxim 5,50 €

Online Festivalpass 27,– €
Online Festivalpass mit Solibeitrag für das Neue Maxim 30,– €

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